Wasseraufbereitung durch Umkehrosmose

Umkehrosmose beschreibt ein physikalisches Verfahren zur Aufkonzentrierung von Stoffen, die in Flüssigkeiten gelöst sind. Bei zugeführtem Druck wird der natürliche Osmoseprozesse schließlich umgekehrt.

Ausführlich bedeutet dies, dass das Medium, in dem bestimmte Stoffe konzentriert sind, einem Druck ausgesetzt wird, der höher sein muss, als der osmosische Druck innerhalb des Mediums. So können die Moleküle und ihre Ausbreitungsrichtung beeinflusst werden und in andere Bereiche gelangen- dorthin wo der Stoff weniger konzentriert ist.

Trinkwasser, zum Bespiel verfügt über einen osmotischen Druck von ca. 2 bar. Daher beträgt der Druck für die Umkehrosmose des Trinkwassers ca. 4- 30 bar. Der Druck variiert je nach verwendeter Anlagenkonfiguration. Für die Entsalzung von Meereswasser ist ein Druck von sogar 60- 80 bar von Nöten. Dies ist so, da das Meerwasser mit einem Druck von ca. 30 bar einen wesentlich höheren osmotischen Druck aufweist als das oben genannte Trinkwasser. Doch gibt es auch noch höhere Drücke- beispielsweise bei der Anwendung von Deponiesickerwasser.

Generell lässt sich feststellen, dass der osmotische Druck mit zunehmendem Konzentrationsunterschied ansteigt. Auch muss das Auskristallisieren der so genannten Solute verhindert werden. Durch die Zugabe von Säuren oder Antibelagmitteln kann dies kontrolliert bzw. verhindert werden. Befreien Sie zudem die Anlage von biologischen Verschmutzungen- dies ist vor allem bei der Aufbereitung von Meereswasser wichtig.

Doch wozu benötigt man genau diese Umkehrosmose? Das kann man schnell und einfach beantworten: so können Sie alle Arten an Schadstoffen aus Ihrem Trinkwasser filtern und somit vermeiden Sie die Aufnahme der schädlichen Substanzen und trinken somit nur reines, sauberes Wasser. Schwermetalle, Hormone und vor allem Antibiotika sind leider immer wieder im Trinkwasser nachgewiesen worden. Da alle unsere körpereigenen Stoffwechselprozesse auf dem Wasser basieren, sollten Sie Ihrem Körper nur das beste, gefilterte Wasser zukommen lassen. So vermeiden Sie evtl. Krankheiten und beugen auch diesen vor. Daher sollten Sie nicht mehr auf den „Luxus“ einer solchen Anlage verzichten.

 

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